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13.03.2005

CARDIOfitness unterstützt als Geräte-Sponsor jetzt auch die Longree Brüder auf dem Weg zu neuen Horizonten.

Das CARDIOfitness Triathlon-Team auf dem Weg zum Triathlon Olymp Hawai 2005

„Eisenbrüder Max und Sebastian Longrée – Ironmen powered by CARDIOfitness.de

Die beiden Essener Brüder Sebastian (29) und Max (23) Longrée betreiben gemeinsam Hochleistungssport Triathlon. Im Jahr 2004 waren die beiden gemeinsam beim legendären Ironman Hawaii (3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) am Start. Auch 2005 sind die Ironman Rennen wieder die Highlights im Wettkampfplan. Wir hatten die Gelegenheit die beiden einmal über ihren Sport und die Persönlichkeit dahinter zu befragen.

cardiofitness.de: Wie seid Ihr zwei zu so einem harten Sport gekommen, seit wann betreibt Ihr Triathlon?

Sebastian: Ich habe relativ spät 1994 mit 19 Jahren meine ersten Triathlonerfahrungen gemacht. Zuvor habe ich schon Wettkampfsport im Schwimmen und alpinen Ski-Rennlauf betrieben. Bei letzterem habe ich mir eine schwere Knieverletzung zugezogen. Da wollte ich einfach mal ´was Neues ausprobieren…und das war Triathlon. Da es riesig Spaß gemacht hat und erfolgreich war, bin ich richtig eingestiegen. 1995 habe ich meinen ersten Ironman gemacht, und ein weiteres Jahr später war ich dann auch schon erstmals für die World Championchips auf Hawaii qualifiziert.

Max: …wer kann bei so einem Vorleben noch zusehen? Ganz klar: Ich war fasziniert von dem, was mein Bruder da machte und so habe ich 1995 auch nachgezogen. Allerdings war ich auf Grund meines Alters erstmal auf den kürzeren Strecken zu Hause. Damals war Sebastian gleichzeitig mein Coach. Ich bin dann schnell in den Landes- und Bundeskader gekommen. In der Jugendzeit habe ich dann u.a. auch die Deutsche Vizemeisterschaft errungen. Aber der richtige Triathlon ist halt doch der Ironman! Dieses Jahr habe ich dann mein erstes Rennen über diese Hammerdistanz gefinisht. Beim Ironman Switzerland in Zürich konnte ich mich auf Anhieb für Hawaii qualifizieren und das trotz eines „Plattens" auf der Radstrecke!

cardiofitness.de: Jetzt heißt Triathlon ja, daß drei Sportarten zu trainieren sind. Wieviel trainiert ihr den so pro Tag/Woche?

Max: Das ist ganz unterschiedlich, je nach Saisonplanung und Zeitpunkt. Wir machen zumeist eine sogenannte Doppelperiodisierung, d.h. erst Vorbereitung auf die Qualifikation für Hawaii und dann für Hawaii selber. Das Jahr ist also komplett auf diese beiden Rennen abgestimmt.

Sebastian: Und das bedeutet, daß man im Verlaufe der Vorbereitung verschiedene Phasen durchläuft, in denen unterschiedliche trainings-physiologische Reize gesetzt werden. In der Summe kommen da in der intensivsten Vorbereitungsphase schon mal 35-40 Stunden Training pro Woche zusammen. Meistens trainieren wir zweimal täglich.

cardiofitness.de: Auf was achtet Ihr beim Training ganz besonders?

Sebastian: Da gibt es jede Menge, was man beim Training beachten sollte. Mit am wichtigsten ist meiner Meinung nach, daß man versucht, möglichst immer mit 100 % bei der Sache zu sein. Das gilt für den körperlichen Einsatz, aber insbesondere auch für die mentale Einstellung zum Training. Man muß begreifen, daß alles, was man dort tut, zielgerichtet ist. Nur so kann man sich immer wieder richtig „quälen"!

Max: Das sehe ich genauso. Vor allem ist Konzentration für uns auch deshalb so wichtig, weil wir als „professionelle Amateure" ein gutes Zeitmanagment betreiben müssen: Sebastian als Rechtsanwalt mit seinem Beruf und ich als Student mit meiner Uni.

 

 

cardiofitness.de: Gerade jetzt im Winter, aber auch sonst, wie schafft ihr es bei schlechtem Wetter und begrenztem Zeitbudget euer Training umzusetzen?

Max: Da ist zum einen Disziplin gefragt, d.h. auch ´mal den inneren Schweinehund zu überwinden…

Sebastian: Schon richtig, aber eigentlich sind wir echte „Warmblüter"…

Max: Du meinst Weicheier!

Sebastian: Naja, sagen wir mal so: Es kommt uns sehr entgegen, daß wir von Indoor-Equipment 1a ausgestattet sind. Im Ausdauerbereich schwören wir auf unser neues Laufband Elite HRC von Horizon, da kann sich auch unser eins optimal mit belasten.

Max: Mein Favorit ist das Concept 2! Seit dem ich auf dem Ruderergometer trainiere, haben sich vor allem meine Kraftausdauerwerte stark verbessert. Außerdem ist das einfach mal eine andere Belastungsform.

Sebastian: Insgesamt bringen solche Geräte im eigenen Keller natürlich auch eine enorme Zeitersparnis. Und Ausreden gibt es keine, wenn die Maschinen quasi vor einem stehen!

cardiofitness.de: Bei diesen Belastungen, was macht ihr nach dem Training zur Erholung?

Max: Regeneration ist bei unserem Sport extrem wichtig. Ich glaube sogar, daß hier über Erfolg und Misserfolg entschieden wird! Neben aktiver Regeneration, wie z.B. ganz lockerem Training, sind Maßnahmen wie Massage, Elektrostimulation und z.B. warme Bäder sehr geeignet, die Leistungsfähigkeit wieder herzustellen.

Sebastian: Daneben ist die Ernährung ein ganz essentieller Faktor. Wir leben fast das ganze Jahr auf einer eigenen „Diät". Die haben wir im Laufe der Jahre erstellt und arbeiten immer weiter an der Perfektionierung.

 

cardiofitness.de: Eigene Diät – was genau heißt das?

Sebastian (lacht): Das bleibt geheim…Nein ernsthaft: Das ganze basiert auf einem bestimmten Verhältnis der Nährstoffe zueinander. Vereinfacht gesagt ernähren wir uns angepasst an das Trainingsprogramm: Je nach energetischen Erfordernissen nehmen wir mal mehr Proteine, mal mehr Fette oder eben Kohlenhydrate zu uns.

Max: Das ist aber nur die Basis. Ganz wichtig ist uns auch ein zielgerichteter und damit sinnvoller Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln.

cardiofitness.de: Ihr seit jetzt zusammen auf Hawaii gewesen, habt schon viel in eurem Sport gesehen und erreicht, wie geht es in der nächsten Zeit weiter?

Max: Ganz klar: Wir wollen Hawaii gewinnen! Naja, jedenfalls noch sehr weit nach ´vorn…

Sebastian: Jeder Ironman ist eine neue Herausforderung. Die Möglichkeit, sein eigenes Leistungsvermögen zu optimieren, ist eigentlich Anreiz genug.

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