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09.12.2014

Bewegung statt Pillen

- Kann der Sport Therapie sein?

Der ARD Gesundheitscheck (Erstaustrahlung 08.12.2014/ Sender ARD) hat es wieder einmal geschafft Millionen von Zuschauern zum Sport zu inspirieren.

Der Gesundheitscheck stellte die Frage ob die Aussage: Bewegung statt Pillen - wirklich stimmt.

In Deutschland leiden nahezu 6 Millionen Menschen an Diabetes und 4 Millionen an Depressionen. Hinzu kommen über 40% die Übergewichtig sind. Im Verlauf der Sendung wurde eine Dame mit Depressionen und ein Herr mit Diabetes begleitet. Zudem wurde vom Fitness-Experten Klaus Reithmeier gezeigt, wie man sich mit einfachsten Mitteln fit und gesund halten kann.

Ein Trampolin, ein Gymnastikreifen und ein wenig Natur reichen schon aus, um ein gutes Workout zu machen. Das Trampolin wurde für das Ausdauer- und Koordinationstraining genutzt. Dabei wurde nicht nur auf dem Trampolin stupide gehüpft, sondern viele verschiedene Übungen wie ein Skipping (Knie-Hebelauf) simuliert.

Trampoline für zu Hause finden Sie hier - Link zu Trampoline

Der Fitness-Experte lobte das Trampolin als eine sehr gute Möglichkeit auf kleinem Raum ein Ausdauertraining zu Hause zu absolvieren.Auch der Gymnastikreifen ist ein simples aber effektives Sportgerät zum Dehnen und Aufwärmen. Er dient zugleich als Stabilisator und hilft dabei die Dehnung zu verstärken. Ist man in der freien Natur können Bänke, kleine Zäune und vieles mehr in das Sportprogramm eingebaut werden.

Gymnastikreifen für den Heimgebrauch finden Sie hier - Link zu Gymnastikreifen


Möchte man aktiv gegen eine Krankheit wie Depressionen und Diabetes ankämpfen ist Sport ein probates Mittel. Die beiden Testpersonen wurde vor dem Start Ihres Sportprogramms ärztlich untersucht und es wurde die Belastungsgrenze in Form der Pulsobergrenze bestimmt. Anschließend gab es ein Sport-Programm mit Laufen auf dem Laufband, Fahrrad fahren auf dem Ergometer und Rudern auf einem Rudergerät. Stets wurde die Herzfrequenz kontrolliert, um die richtige Belastung einzuhalten. Beide Testpersonen konnten durch das Training ihre Medikamente abbauen, haben Gewicht verloren und fühlten sich deutlich besser. Die Testperson mit Depressionen machte das Laufen zu ihrer Passion und mit einer Pulsuhr konnte sie ihre Belastung kontrollieren. Ihr Ziel in einer Staffel beim München-Marathon mit zu laufen hat sie so geschafft. Der Diabetes Patient verlor deutlich an Gewicht und konnte mehrfach seine Dosierung von Insulin senken.

Es wurde auch über die Wirkung von Sport bei Krebspatienten gesprochen. Hier war es Jahrzehnte lang verpönt, dass Krebs-Patienten Sport getrieben haben. Doch zahlreiche Studien aus aller Welt haben in den letzten Jahren gezeigt, dass auch bei der Diagnose Krebs der Sport eine positive Wirkung hat.

Wirkungen des Sport auf den Körper

  • bessere Durchblutung
  • Besserer Stoffwechsel
  • bessere Organ-Versorgung
  • die Muskeln schütten wichtige Neurotransmitter aus
  • Stress-Abbau
  • Abnehmen durch die Reduzierung von Fett und Aufbau von Muskeln
  • und vieles vieles mehr

Wichtig ist wohl wieder ein mal die Erkenntnis, das Sport nicht nur gesund hält, sonder auch dazu beitragen kann wieder gesund zu werden. "Sport ist Therapie"

 
Mit sportlichen Grüßen

Ralf Gier

 

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