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Ergometer Kaufberatung

  • Worauf sollen Sie beim Ergometer Kauf achten?
  • Technische Aspekte - was ist für Sie wichtig?
  • Wie viele Programme benötige ich?
  • Wie groß sollte die Schwungmasse sein?

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Ergometer sind ideal für das Fitness- und Gesundheitstraining

Ergometer sind die idealen Geräte für ein dosiertes Herz- und Kreislauftraining. Fahrradergometer sind für zwei Personengruppen besonders zu empfehlen. Die eine Käufergruppe der Ergometer sind alle Liebhaber des Rad-Sports. Denn bei der Auswahl des richtigen Heimsportgerätes ist immer die Freude an der jeweiligen Bewegung der wichtigste Aspekt bei der Auswahl des Gerätes. Wer also gerne Fahrrad fährt und sich auf einem Crosstrainer nicht wohl fühlt, soll auch beim Fahrrad bleiben. Das Ziel erreichen Sie letztendlich mit allen Ausdauergeräten. Die sportliche Variante ist das Renn-Ergometer. Es ist ein komplettes Rennrad mit Klick-Pedalen, Rennsattel und mit einer optimalen Sitzposition für die sportliche Fahrweise. Gesundheitssportler werden sich zumeist für die klassischen Ergometer mit aufrechter Sitzposition entscheiden.


Darauf sollten Sie beim Ergometer Test und Kauf achten:

Bremssystem

Bei einem Ergometer funktioniert das Abbremsen der Schwungmasse mit einem Magnetfeld. Jedoch wird dieses Magnetfeld, im Gegensatz zu den Dauermagneten bei einem Heimtrainer, über eine Wirbelstrombremse (eine elektrische Spule induziert ein Magnetfeld über einen bestimmten Stromfluss) erzeugt. Je mehr Spannung an die Spule gelegt wird, desto größer wird das Magnetfeld. Das Ergometer kann nun mit einem Messplatz genau geeicht werden. Der Messplatz misst die wirkliche Leistung direkt an den Pedalarmen. Die einzelnen Stromwerte für die verschiedenen Belastungsstufen werden so individuell für jedes Gerät mit einem Messprotokoll ermittelt und im Speicher des Ergometers abgelegt. Somit ist gewährleistet, dass die tatsächliche Leistung max. +/- 5% vom angezeigten Wert abweicht (DIN 957 HA). Durch das elektrisch erzeugte Magnetfeld hat man zudem noch den Vorteil, dass der Rundlauf des Gerätes noch einmal deutlich verbessert wird.

Ergometer sind für den Einsatz im therapeutischen Bereich geeignet. Ergometer haben in diesem Bereich den Vorteil, dass Sie mit ihnen drehzahlunabhängig trainieren können. Der Name Ergometer ist ein geschütztes Warenzeichen. Nur bei diesen Geräten ist gewährleistet, dass Sie die eingestellte Leistung mit messtechnischer Präzision halten, sie weder über- noch unterschreiten. Sie erfüllen die Norm, die von der EN 957 HA bezüglich Messgenauigkeit und mechanischer Funktionssicherheit gesetzt wird.

Treteinheit

Die Pedaleinheit aller Ergometer wird heute über einen geräuschlosen Poly-V-Riemen mit der Bremseinheit verbunden. Der Bewegungsablauf vollzieht sich geräuschlos. Achten Sie auf die Tretlager, hier gibt es große Unterschiede! Es sollten unbedingt geschlossene Kugellager eingebaut sein. Hochwertige Lager benötigen kein Nachfetten und sollten nicht nur theoretisch 100.000 km durchhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ende, indem Sie ein vermeintlich billiges Kaufhaus-Ergometer erstehen, dessen mit Teflon beschichtete Plastikführung als Tretlager hält meist nicht lange.

Optimaler Sitzkomfort und Einstellmöglichkeiten

Die optimale Einrichtung der Sitzposition ist unerlässlich für ein physiologisches Training. Dazu gehört ein höhenverstellbarer Lenker, damit Sie aufrecht sitzen können. Auch sollte die Form des Lenkers Ihnen verschiedene Griff-Positionen und auch ein entspanntes Auflegen der Unterarme ermöglichen. Bei günstigen Geräten ist der Abstand zum Vorbau, der das Cockpit trägt, oft zu gering. Achten Sie deshalb auf genug Bewegungsfreiheit. Es ist komfortabel, wenn der Sattel nach vorne und nach hinten verstellbar ist. Bei vielen Geräten wird heute eine standardisierte Sattelaufnahme eingebaut, die es erlaubt einen eigenen Sattel zu montieren.

Besonders bei gesundheitlichen Einschränkungen sollten Sie auf einen tiefen Durchstieg achten. Ist dieser tief genug? Oder müssen Sie Ihren Fuß über das Gerät heben? Sollte Ihre Beweglichkeit im Knie z.B. nach einer Operation eingeschränkt sein, dann kann die Montage verstellbarer Pedalarme hilfreich sein. Durch einen verkürzten Pedalarm muss das Knie nicht so stark gebeugt werden.

Schwungmasse

Je größer die Schwungmasse, desto besser ist der Rundlauf. Der Sinn der Schwungmasse ist es, den unteren und oberen Umkehrpunkt der Pedalbewegung auszugleichen. Denn an diesen Umkehrpunkten haben Sie den Tretschwung verloren. Ist die Schwungmasse zu klein, dann hilft sie Ihnen nicht wirklich über diese Umkehrpunkte, die Bewegung wird 'unrund'. Sie müssen sich bei jedem Tritt wieder neu 'hineinlegen'. Eine gute Schwungmasse lässt die Pedale leicht über die Umkehrpunkte hinweglaufen, Ihre Bewegung wird nicht gestört. Ab ca. 10 kg bietet eine Schwungmasse einen guten Rundlauf.

Geprüfte Sicherheit

Jeder Ergometer sollte unbedingt, wie alle anderen Heimsportgeräte auch, ein GS oder TÜV-Zeichen haben. Ohne diese Prüfausweise besteht Verletzungsgefahr, da es bei günstigen Geräten ohne Prüfzertifikat oft schnell zu mechanischen Ermüdungserscheinungen kommen kann. Die meisten Fahrradergometer haben einen Sicherheits-Freilauf, d.h. die Pedale drehen sich nicht einfach immer weiter, sondern bleiben stehen, wenn Sie aufhören zu treten. Das unterscheidet sie von den sogenannten Indoor Cycles, bei denen sich die Pedale mit der Schwungmasse weiter bewegen (sog. Starr-Lauf).

Übersichtliche Bedienung

Das Wichtigste: Übersichtlichkeit ist besser als Funktionen-Überfluss. Sie müssen während Ihres Trainings alle wichtigen Funktionen leicht bedienen können. Große Tasten sind immer besser als kleine Knöpfchen, das gilt vor allem für die Stopptaste. Die Bedienelemente sollten verständlich, übersichtlich und aufgeräumt wirken - denn Sie wollen wahrscheinlich nicht jedesmal ins Handbuch schauen, bevor Sie mit Ihrem Training beginnen können.

Wie viele Programme benötigen Sie?

Wie viele Funktionen eines Gerätes nutzt man? Sie kennen das vielleicht vom DVD-Player oder ihrer Waschmaschine: Viele Knöpfe, Funktionen für alles und jedes. Vieles benutzen Sie aber nie. So ist es auch bei den Fahrradergometern. Sie brauchen streng genommen nur ein Programm, das mit der Pulssteuerung. Hierbei wird der Widerstand des Ergometers per Pulsmesser durch Ihren eigenen Herzschlag gesteuert. Das Programm hält Sie so immer in Ihrem optimalen Trainingsbereich. Darüber hinaus genügt es, wenn die wichtigsten Standardmöglichkeiten wie Intervall oder Steigerung vorhanden sind. Mit 6 Profilen kommen Sie vollkommen aus.

Einige Geräte haben 50 oder mehr Programme. Dazu gibt es manchmal sogar noch einen digitalen Coach, der Ihr Training über Monate begleitet. Wetten, dass Sie noch nach einem Jahr bei diesem Gerät neue Funktionen entdecken werden? Gehen Sie aber bei einer solchen Programmvielfalt davon aus, dass Sie immer mal wieder Ihre Bedienungsanleitung zur Hand nehmen müssen. Sportler, die sich allgemein mit der Bedienung moderner Geräte etwas schwerer tun, sollten darauf achten, dass das Gerät für Sie immer noch "bedienbar" bleibt.

Pulsmessung

Pulsmessung muss sein - Training ohne Pulsmessung ist ineffektiv und kann sogar gefährlich werden. Vergessen Sie Methoden wie Ohrclip oder Handpulsmesser. Der Ohrclip ist unangenehm und  verrutscht ständig. Die Handpulsmessung funktioniert zwar gut, aber Ihre Hände müssen immer auf den Elektroden bleiben. Das einzig wahre ist die Herzfrequenzmessung mittels telemetrischen Sendegurt, der die Daten dann drahtlos an das Empfangsgerät im Ergometer sendet. In vielen Fahrradergometern ist bereits ein Empfänger integriert oder kann bei Bedarf nachgerüstet werden.