Der große Heimtrainer Test mit Preisvergleich. Alle Marken-Hersteller im direkten Vergleich bei CARDIOfitness.de

 

  • Heimtrainer – Worauf sollten Sie bei der Kaufentscheidung achten.
  • Welche technischen Unterschiede unterscheiden Heimtrainer und Ergometer?
  • Für welchen Anwendungsbereich sind Heimtrainer eigentlich geeignet?
  • Welche Nachteile hat das Magnetbremssystem zur Wirbelstrombremse?
  • Unsere aktuellen Kaufempfehlungen beim Heimtrainer.
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HeimtrainerWer keine gesundheitlichen Einschränkungen hat und auf die Watt-Anzeige verzichten kann, für den sind Heimtrainer eine günstige Alternative. Heimtrainer sind die ursprünglichen Geräte im Heimsport, mit Ihnen hat alles vor mehr als 30 Jahren begonnen. Heimtrainer sind die einfachsten Fitnessgeräte ohne viel Schnörkel und Spielereien. Computer  Programmen und diverse Einstellmöglichkeiten suchen Sie hier meist vergeblich.  Bei den meisten Geräten können nur die wichtigsten Trainingsdaten vorgegeben werden.
Als Bremssystem nutzen alle Hersteller die günstige Alternative - das Magnetbremssystem. Da dieses System mit Permanentmagneten arbeitet, ist hier auch ein maximales Level der Bremskraft schnell erreicht. Bei ca. 120 Watt (im Vergleich zum Ergometer) ist aber das Limit der Bremskraft erreicht. Die Schwungmasse bewegt sich zwischen 6-10 kg. Für ein leichtes Fitnesstraining sind diese Geräte allemal eine Alternative zu teureren Geräten. Wer jedoch auf seinem Trainingsfahrrad auch mal in einem  höheren Leistungs-Level trainieren möchte, bzw. wenn Sie mit einer körperlichen Einschränkung vorbelastet sind, sollten Sie auf jeden Fall auf ein Ergometer mit Wirbelstrombremse und großer Schwungmasse zurückgreifen.
ACHTEN SIE AUF IHREN PULS…

Folgende Kriterien sind beim Kauf besonders wichtig:

Das Bremssystem bei Heimtrainern

Heimtrainer haben zur Verstellung der Schwierigkeitsstufen meist nur ein Stellrad mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen (z.B. 1-10). In der Praxis ist es so, dass Sie mit einem Stellrad einen über ein Drahtseil (ähnliche wie bei einer Fahrrad-Bremse) einen Dauermagneten näher oder weiter weg an die Schwungmasse bewegen. Das Magnetfeld bremst dann die Schwungmasse. Durch diese mechanische Verstellung können solche Geräte nicht geeicht werden. Das heißt, dass z. B. die Stufe 5 bei 2 gleichen Geräten unterschiedliche Schwierigkeiten hat. Sollten Sie jetzt beispielsweise nach einer Knie-Operation Ihre Reha- Maßnahmen zu Hause weiterführen wollen, dann haben Sie mit einem Heimtrainer ein Problem. Die Anordnung des Therapeuten heißt z.B.: Sie sollen 20 Minuten bei max. 50 Watt trainieren, damit Ihr Knie nicht überlastet wird. Und genau da ist der Haken. Ein Heimtrainer hat keine reproduzierbare Leistung! Für ein normales Ausdauertraining ohne gesundheitliche Einschränkung ist es im Endeffekt egal, ob Sie mit einem Ergometer oder einem Heimtrainer trainieren. Denn beim Ausdauertraining trainieren Sie nach Zielpuls und da ist es egal, ob Sie den bei Stufe 5 haben ( Heimtrainer ), oder bei 50 Watt (Ergometer). Wissen Sie aber, was Ihre Gesundheit in den nächsten Jahren macht ?.....

Bei den Heimtrainern unterscheidet man drei verschieden Bremssysteme:

Bandbremssystem: Beim Bandbremssystem wird ein Textilband, das mit einer Filzauflage verstärkt ist um die Schwungmasse gespannt. Indem man jetzt das Textilband über einen Drehknopf fester zieht erhöht sich der Widerstand. Dieses System hat aber einen großen Nachteil. Der Rundlauf ist heute nicht mehr Stand der Technik und kann sogar zu gesundheitlichen Schäden führen. Denn der unrunde Lauf wirkt sich negativ auf Gelenke und Sehnen aus. Diese Systeme sind aber auch so gut wie gar nicht mehr am Markt zu finden. Fast alle günstigsten Heimtrainer haben heute schon ein Magnetbremssystem.

Magnetbremssystem: Bei diesem System wird die Schwungscheibe durch einen Dauermagneten gebremst. Indem man über einen Drehknopf diesen Magnet weiter von der Schwungmasse entfernt oder annähert, erhöht, bzw. verringert sich der Widerstand. Dieses System arbeitet ohne direkten Kontakt zur Schwungmasse und ist somit absolut verschleißfrei. Einen kleinen Nachteil haben diese Systeme allerdings noch: Ein Dauermagnet hat nur eine begrenzte Bremskraft. Wenn man die höchste Stufe mit einem Ergometer vergleicht, dann ist in etwa bei 120 Watt seine maximale Bremsleistung erreicht. Im Normalfall reicht diese Bremswirkung für ein Ausdauertraining aus. Jedoch Sportler, die auch mal kräftiger in die Pedale treten möchten müssen auf ein Ergometer mit Wirbelstrom-Bremse ausweichen.

Backenbremssystem: Dieses System funktioniert so ähnlich wie Ihre Fahrradbremse. Zwei mit Filz belegte Metallplatten werden seitlich oder von oben an die Schwungmasse gepresst. Durch einen Drehknopf kann man die Bremswirkung verändern. Das Prinzip ist ähnlich dem Bandbremssystem. Allerdings ist es deswegen nicht unbedingt schlecht. Wenn dieses System mit einer großen Schwungmasse kombiniert wird, ist der Rundlauf auch nicht schlechter wie bei einem Magnetbremssystem. Jedoch sind diese Bremssysteme heute nur noch bei Indoor Cycles zu finden. Bei diesem speziellen Kraft-Ausdauertraining machen Sie sogar Sinn, da man mit wenig Aufwand eine extreme Bremsleistung gewährleisten kann. Der Kettler Speed Pro arbeitet beispielsweise mit diesem System. Im Heimtrainer-Bereich finden man diese Systeme nicht mehr, da mittlerweile sogar der Kettler Race mit einem Power Magnet-Bremssystem ausgestattet wird.

  

Der Antrieb - Die mechanische Verbindung zwischen Tretlager und Schwungmasse

Wer kennt nicht noch die alten Heimtrainer, die mit Ihrem Kettenantrieb und dem Bandbremssystem alles andere als leise und komfortabel Ihre Dienste verrichteten. Bei Heimtrainern der neuen Generation wird  das Tretlager mit dem Freilauf der Schwungmasse mit einem geräuschlosen Antriebsriemen verbunden. Dieses System macht die Geräte absolut wartungsfrei. Bei den Tretlagern trennt sich die "Spreu vom Weizen". Während günstige Kaufhausgeräte billige oder gar keine Kugellager besitzen, haben die guten Heimtrainer gedichtete Kugellager aus der Industrie, die eine theoretische Laufleistung von 100.000 km ganz leicht schaffen. Sie müssen auch nicht nachgefettet werden, da es in sich geschlossene Systeme sind. Somit entfällt auch jegliche Wartung im inneren des Gerätes. Aber auf jeden Fall sollten aber ca. alle 50  Betriebsstunden die Pedale und die Schrauben der Pedalarme nachgezogen werden. So vermeiden Sie dass sich der konische Sitz der Pedalarme eventuell ausschlägt. Als Folge würden Sie dann nach ein paar Jahren ein neues Tretlager benötigen.
Natürlich muss die  mechanische Bearbeitung der Lagersitze (H7 Passung) auch entsprechend der DIN Norm ausgeführt sein. Denn wenn hier die Passung nicht perfekt ist, schützt auch das beste Lager nicht vor Schäden und Tretgeräuschen. Versuchen Sie doch einmal am Tretlager zu Wackeln, indem Sie einen Pedalarm bewegen. Sollten Sie hier ein mechanisches Spiel bemerken, dann sind Knackgeräusche beim Training vorprogrammiert.  Lassen Sie auf jeden Fall die Finger von Geräten deren Tretwelle lediglich in einer teflonbeschichteten Plastik-Führung gelagert ist. Die Haltbarkeit dieser Systeme ist durch die mechanische Reibung sehr begrenzt.
Richten Sie auch ein Augenmerk auf den Freilauf. Während Sie normal treten, ist von diesem Bauteil nichts zu hören. Der Freilauf beginnt erst zu arbeiten, wenn sie aufhören zu treten. Ein gewisses Geräusch lässt sich bei einem Freilauf aufgrund der feinen Nadellager und der hohen Drehzahl niemals vollständig vermeiden. Jedoch sollte sich die Lautstärke in einem verträglichen Rahmen bewegen und die Schwungmasse sollte einigermaßen ruhig auslaufen. Wenn jedoch aufgrund einer Unwucht der Schwungmasse das ganze Gerät zu vibrieren beginnt, wird es Zeit sich einem andern Gerät zuzuwenden. Zum Glück ist die Auswahl ja riesengroß...

  

Sitzkomfort und Verstellmöglichkeiten bei Heimtrainern

Gute Heimtrainer haben verschiedene Möglichkeiten die für Sie optimale Sitzposition einzustellen. Der Lenker sollte so zu verstellen sein, dass Sie je nach Körpergröße eine aufrechte Sitzposition einnehmen können. Gute Lenker sind so geformt, dass Sie auch die Möglichkeit verschiedener Griffpositionen haben. Vorteilhaft ist es, wenn man die Arme während des Trainings auch einmal entspannt auf dem Lenker ablegen kann. Achten Sie auch darauf, dass Sie zum Vorderbau, an dem das Cockpit moniert ist, genügend Platz haben. Hier wird es erfahrungsgemäß bei den günstigen Geräten oft relativ eng. Der Kettler Polo M ist aufgrund seiner kleinen und kompakten Bauweise nur für Personen bis max. 1,80 m Körpergröße geeignet. Für größere oder übergewichtige Personen ist beispielsweise der Kettler Golf M die bessere Wahl. Hier hat man mehr „Bein-Freiheit“.
Standardmäßig haben auch viele Geräte schon eine zusätzliche horizontale Sattelverstellung, mit der Sie den Sattel weiter nach vorne oder nach hinten verstellen können. Ach ja, Thema Sattel: Die meisten Geräte haben Sattel- Stützen mit einer Standard-Sattelaufnahme. Das hat den Vorteil, dass Sie den mitgelieferten Sattel jederzeit gegen einen Sattel Ihrer Wahl austauschen können.

Sehr sinnvoll ist auch ein tiefer Durchstieg, der das Aufsteigen, besonders bei gesundheitlichen körperlichen Einschränkungen sehr erleichtert. Durch diesen Durchstieg müssen Sie nämlich den Fuß nicht über den Korpus heben, sondern können ihn ganz einfach vorne herumführen. Besonders gut gelöst ist das z.B. beim Kettler Golf P.

  

Die Schwungmasse bei Heimtrainern

Die Schwungmasse bewegt sich bei Heimtrainern meist zwischen 6-10 kg. Umso größer Sie ist, desto besser ist der Rundlauf. Die Schwungmasse hat nur eine Aufgabe. Während der Pedalbewegung haben Sie immer einen Umkehrpunkt ganz unten und ganz oben. Durch Ihre Krafteinwirkung werden Sie nach dem Kipp- Punkt automatisch schneller und kurz vor dem erreichen des oberen Punktes haben Sie fast den kompletten Schwung wieder verloren. Bei Geräten ohne eine ausreichende Schwungmasse haben Sie das Gefühl auf einer umgebauten Kaffee- Mühle zu trainieren. Das sind die Geräte die Sie vielleicht irgendwo für € 200.- im Supermarkt bekommen können. Das sind aber auch die Geräte, die nach 4 Wochen in der Ecke verstauben, weil der Bewegungsablauf einfach unkomfortabel ist. Die Schwungmasse ist jetzt das zusätzliche Gewicht, das den Pedalen bei der Umkehrbewegung den richtigen Schwung verleiht. Einen angenehmen Rundlauf erreicht man mit Schwungmassen ab ca. 10 kg. Jedes weitere Gewicht erhöht den Komfort noch einmal. Bei gesundheitlichen Einschränkungen in den Gelenken sollten Sie unbedingt eine große Schwungmasse  von mehr als 16 kg wählen. Während ein gesunder Mensch mit einer kleineren Schwungmasse dem Geldbeutel zuliebe leben kann, wirkt sich bei gesundheitlichen Schädigungen der fehlende Rundlauf negativ auf den Heilungsprozess aus. Durch die gleichmäßige leichte Bewegung mit Heimtrainern wird wieder neues Knorpelgewebe aufgebaut. Sollten Sie jedoch mit einer zu kleinen Schwungmasse trainieren, zerstören sie dieses neu gebildete Knorpelgewebe sofort wieder. Hier ist eine Gerät wie das Ergo-Fit Cycle 400 mit großer Schwungmasse unverzichtbar.

  

Sicherheitsaspekte beim Heimtrainer Fahrrad

Bei allen Heimtrainern gilt: Das Gerät muss ein CE oder TÜV Zeichen haben. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Geräte auch im täglichen Einsatz ohne Gesundheitsrisiko verwendet werden können. In Amerika sind beispielsweise erst kürzlich die Heimtrainer eines auch in Deutschland sehr großen Anbieters (wir haben wegen unseres höheren Qualitätsanspruches diese Produkte nie in unser Programm aufgenommen) vom Markt genommen worden, weil sich mehrere Menschen wegen gebrochener Sattelstützen und anderen Mängeln verletzt hatten! Also geben Sie Ihrer Gesundheit zuliebe lieber etwas mehr für ein Qualitätsprodukt aus.

Heimtrainer haben in der Regel immer einen Sicherheits-Freilauf, wie Sie ihn vom normalen Fahrrad gewohnt sind. Das heißt, wenn Sie aufhören zu treten, bleiben die Pedale stehen. Anders ist das z.B. bei Indoor Cycles, die einen so genannten Starrlauf besitzen. Hier bewegen sich die Pedale immer mit der Schwungmasse mit.

  

Bedienungsfreundlichkeit der Heimtrainer

Achten Sie darauf, dass das Cockpit relativ aufgeräumt wirkt und nicht mit wirr blinkenden LED`s und Knöpfchen versehen wurde. Während des Trainings müssen Sie jederzeit die wichtigsten Funktionen sofort erkennen können. Große Tasten mit den wichtigsten Funktionen sind hierbei auch besonders vorteilhaft. Richten Sie besonderes Augenmerk auf die Stopp-Taste. Sie muss jederzeit sofort erreichbar sein. Hier gilt: Weniger ist mehr!
Bezüglich der Bedienung sollten Sie sich auch eines bedenken: Umso mehr Funktionen ein Trainingsgerät hat, desto umständlicher wird die Bedienung.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Daum ergo_bike vita 3. Das Gerät verfügt über 70 Programme und einen kompletten Trainings-Coach, der Ihr Training über Monate begleitet. Klar, dieses Gerät wird auch nach einem Jahr noch irgendwo mit Funktionen aufwarten, die Sie vorher noch nie gefunden hatten. Jedoch kann ein Sportler, der relativ wenig mit Computer zu tun hat dieses Gerät einfach nicht bedienen. Selbst unsere Verkäufer können nach 2 Jahren das Gerät immer nur mit einer Bedienungsanleitung in der einen Hand dem Kunden vorführen. Wir wollen damit nicht andeuten, dass das Gerät aus diesen Gründen schlechter ist wie andere, nur muss man sich im Klaren sein, dass man vor Beginn des Trainings erst einmal einige Minuten Einstellungen vornehmen muss, bevor es losgeht. Für Leute die aber zur Motivation was zum Spielen brauchen oder sogar einen PC anschließen möchten, sind diese Geräte optimal.
Im Normalfall empfehlen wir unseren Kunden: Sie brauchen ein Gerät mit der wichtigsten Funktion - dem pulsgesteuerten Programm. Alle anderen Programme werden Sie so gut wie nie benötigen. Legen Sie dann lieber mehr Wert auf Qualität und eine einfache Bedienung. (z.B. Kettler Golf M).

  

Über welche Programme und Anzeigen verfügen Heimtrainer?

Die Möglichkeit einer Programmvielfalt ist bei Heimtrainern leider bauartbedingt schon einmal sehr eingeschränkt, da sich durch den mechanischen Verstellmechanismus des Magnetbremssystems die Schwierigkeitsstufe nicht elektronisch steuern lässt. Ausnahme bilden lediglich Heimtrainer, die den Bremsmagneten mittels Stellmotor verstellen. Der Heimtrainer Reebok i-Bike 1.5 arbeitet mit einem solchen System und bietet deshalb auch im Heimtrainerbereich schon zu einem günstigen Preis motivierende Trainingsprogramme. Die Anzeige beschränkt sich meist auf die trainingsrelevanten Daten wie, Umdrehungen/min., Entfernung, Geschwindigkeit , Zeit, Kalorienverbrauch und Puls. Bei fast allen Heimtrainern kann man zumindest eine Puls Ober- und Untergrenze einstellen. Das Gerät steuert zwar dann nicht eigenständig, warnt Sie aber zumindest, wenn Sie bestimmte Pulsgrenzen über- oder unterschreiten. Ein Heimtrainer ist und bleibt nun einmal ein Trainingsgerät für Kunden, die sich lediglich ab und zu bewegen möchten. Mehr darf man von diesen Geräten nicht erwarten. Sinnvoll ist es, wenn Sie die Trainingsdaten mehrer Personen hinterlegen können. So können Sie die Trainingsrelevanten Daten von mehreren Personen einstellen und jeder hat seine Daten sofort auf Knopfdruck parat.
Absolute Pflicht bei einem Heimsportgerät ist aus unserer Sicht ein pulsgesteuertes Programm. 99% des Trainings werden Sie mit diesem Programm bestreiten, da dies die einzige sinnvolle Trainingsmethode ist. Was nützt Ihnen ein Programm das noch einmal schwerer wird, wenn Ihr Puls sowieso schon bei 179 Schlägen/min ist. Im pulsgesteuerten Programm steuert Ihr Herz den Widerstand des Trainingsgerätes und hält Sie so immer in Ihrem optimalen Trainingsbereich. Heimtrainer haben diese Funktion meist nicht. Jedoch sind günstige Ergometer mit Pulssteuerung (z.B. Kettler EX3) mittlerweile auch schon zu einem akzeptablen Preis zu haben.

  

Die Pulsmessung bei Heimtrainern

Nahezu alle Heimtrainer besitzen zur Pulsmessung einen Ohrclip oder eine Handpulsmessung. Für eine gelegentliche Überprüfung der Herzfrequenz ist gegen diese Meßmethoden nichts einzuwenden.  Diese Meßsysteme sind jedoch für ein optimales Fitnesstraining zum Konditionsaufbau oder zur Fettverbrennung wegen Ihrer Messfehler von bis zu 10% nicht geeignet. Der Ohrclip verrutscht immer zu und ist unangenehm am Ohr zu tragen. Außerdem funktioniert er sowieso nicht, wenn sie Ohrringe tragen. Die Handpulsmessung hat den Nachteil, dass Sie währen des Trainings immer ihre Hände auf den Messelektroden lassen müssen. Bei Heimtrainern ohne Pulssteuerung empfehlen wir deshalb immer eine zusätzliche Pulsuhr mit telemetrischer Herzfrequenzmessung die man am Handgelenk oder am Heimtrainer befestigt. Aufgrund der fehlenden Pulssteuerung bei den Heimtrainern benötigen Sie ohnehin nicht das direkte Feedback auf den Trainingscomputer. Den Pulsmesser können Sie aber im Gegensatz zum optionalen Cardio Puls Set bei den Kettler Geräten zusätzlich auch für alle anderen sportlichen Betätigungen verwenden.   

   

Kaufempfehlung beim Heimtrainer

Bei der Kaufempfehlung werden Sie feststellen, dass hier ausschließlich Kettler Heimtrainer aufgeführt sind. Aufgrund unserer Erfahrung kann man mit diesem Markennamen einfach nichts falsch machen. Nach vielen Jahren Erfahrung in diesem Segment bietet die Firma Kettler immer die besten Alternativen.

Unter € 300.- ist es schwer ein gutes Gerät zu empfehlen. Die Qualität lässt hier sehr oft zu wünschen übrig. Ein sehr gutes Einsteiger-Gerät ist der Kettler Polo M, der schon sehr gute Rundlauf-Eigenschaften besitzt.

Empfehlung bis € 400.-: Kettler Golf M – Sehr angenehme Sitzposition und genügend Platz. Er bietet Vorgabemöglichkeiten der persönlichen Trainingsziele bei Trainingsbeginn. Der optimale Trainingspuls für Fettverbrennung oder Konditionstraining kann vorgegeben werden. Ein akustisches Warnsignal meldet eine mögliche Über- oder Unterschreitung der Zielherzfrequenz. Zum aktuellen Sonderpreis die beste Kaufempfehlung die wir derzeit im Heimtrainer-Segment aussprechen können.

Empfehlung bis € 600,-: Absolute Premium Geräte im bereich der Heimtrainer sind die beiden Kettler Heimtrainer Golf P und Golf P ECO. Beide Geräte wissen durch hervorragende Verarbeitungsqualität, gute Einstellmöglichkeiten von Sattel, Lenker und Cockpit und einer guten Auswahl an Trainingsprogrammen zu überzeugen. Der Heimtrainer Golf P ECO verfügt im Gegensatz zu dem Golf P über einen integrierten Generator. Der Golf P ECO ist somit selbststromerzeugend bzw. der Trainierende erzeugt die notwendige Energie für den Trainingsbetrieb. So werden zeitgleich die Stromkosten gesenkt, die Umwelt geschont und das Herz-Kreislauf-System trainiert.