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Rudergerät Kaufberatung

  • Sind Rudergeräte auch für die Fettverbrennung einsetzbar?
  • Welches Widerstands-System ist das Beste beim Rudergerät?
  • Wann sind Rudergeräte die optimalen Trainingsgeräte?
  • Können Rudergeräte auch bei Rückenproblemen eingesetzt werden?

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Das Rudergerät - perfektes Kraft-Ausdauertraining

Rudergeräte sind erstklassige Kraft-Ausdauergeräte. Sie trainieren hauptsächlich die Arm-, Bein- und Schultermuskulatur. Durch die sehr spezifische Ruderbewegung werden diese Muskelgruppen besonders beansprucht. Sie eignen sich auch perfekt zum Konditionstraining. Sollten Sie in Erwägung ziehen, ein Rudergerät für ein Training zur Fettverbrennung einzusetzen sollten Sie folgendes beachten: Die Arm- und Beinmuskulatur wird bei Rudergeräten stark beansprucht. Bei untrainierten Sportlern, können  sehr schnell Ermüdungserscheinungen in diesen beiden Muskelgruppen auftreten. Und ein Training in der Fettverbrennungszone sollte mindestens 45 Minuten dauern. Deshalb ist es empfehlenswert bei untrainierten Sportlern das Rudertraining zumindest in der Anfangszeit mit einem anderen Ausdauergerät zu kombinieren. Als Ergänzungsgerät zu einem Fahrradergometer, einem Laufband oder einem Crosstrainer ist ein Rudergerät optimal. So können Sie ein optimales Ganzkörpertraining durchführen. Grundsätzlich ist aber das Rudergerät eine sehr gute Alternative für ein intensives Kraft-Ausdauertraining.

 

 

Darauf sollten Sie beim Rudergerät Test und Kauf achten:

Können Rudergeräte auch zu Reha-Maßnahmen bei Rückenleiden eingesetzt werden?

Diese Frage taucht immer wieder auf und ist so pauschal leider nicht zu beantworten. Zur Vorsorge und zur Stärkung der Rückenmuskulatur ist ein Rudergerät sicherlich ohne Einschränkungen zu empfehlen. Die gesamte Stützmuskulatur der Wirbelsäule wird gestärkt. Bei schon vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen sollten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten halten. Bei einem weit verbreiten Leiden, dem Bandscheiben-Vorfall beispielsweise, muss das Rudertraining unbedingt in den Therapieplan passen. Sollte Ihr Leiden beispielsweise die Auswirkung von einer dauerhaften Fehlbelastung sein, dann ist es wichtig dass der verkürzte Muskel und der dazugehörige Gegenmuskel wieder in das richtige Verhältnis gebracht werden. Nur so kann man einen eventuellen Beckenschiefstand therapieren. Das einseitige Training von nur einer Muskulatur kann sich sonst nachteilig auf die Gesundung auswirken. Im Zweifelsfall raten wir eher zu einem Crosstrainer, dieser trainiert alle wichtigen Muskelgruppen auf eine sehr gleichmäßige Art und Weise.

Bewegungsablauf

1.Ausleger
Das erste System arbeitet mit Auslegern. Für jede Hand ist hier separat ein Rudergriff vorgesehen. Der Ablauf ist dem Ruderboot nachempfunden und fordert während des Trainings eine gute Koordination, da der Ruder-Weg durch Sie selber vorgegeben wird.

2.Seilzug
Das zweite System hat nur einen Seilzug, der mit beiden Händen an einem Griff gezogen wird. Dieses System ist flüssiger und einfacher in der Handhabung. Man kann sich auf das Training konzentrieren und muss nicht immer darauf achten, dass man die beiden Armstangen wie bei der Auslegertechnik in die hintere Endposition bekommt.

Bremssystem

Grundsätzlich unterscheidet man 4 Systeme, die derzeit am Markt angeboten werden.

1.Hydraulik-Zylinder
Das bekannteste und auch einfachste System sind Geräte mit Hydraulikzylindern. Den Widerstand erzeugt ein Hydraulik-Zylinder der bei der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung einen Gegendruck erzeugt. Der Widerstand wird entweder über ein Verändern der Hebelkraft verstellt, oder die Hydraulik-Zylinder haben ein Stellrad, mit dem man den Widerstand in verschiedenen Stufen einstellen kann. Oft ist es mühsam, bis man beide Zylinder einigermaßen auf ein gleiches Niveau eingestellt hat. Außerdem haben diese Zylinder nur eine begrenzte Lebensdauer. auch die Bewegung in den Umkehrpunkten ist nicht flüssig. Als richtiges Trainingsgerät empfehlen wir aber dann doch die anderen Systeme.

2.Magnet-Brems-System/ Wirbelstrom-Bremse:
Bei diesen Systemen wird wie beim Fahrrad eine Schwungmasse über den Zug-Griff des Rudergerätes angetrieben. Gebremst wird das Schwungrad entweder mit der Magnet-Kraft mehrerer Dauermagneten oder im Ideal-Fall wie bei der Wirbelstrom-Bremse mit einem Elektromagneten. Diese Systeme sind absolut in Ordnung da man schon eine sehr runde Ruder Bewegung simulieren kann. Man sollte nur darauf achten, dass die Schwungmasse auch groß genug ist um eine flüssige Bewegung zu gewährleisten. Denn im Idealfall Sollte die Schwungmasse sich noch bewegen wenn Sie zum nächsten Zug ansetzen. So kommt eine flüssige Bewegung zustande. Mit diesem Bremssystem lässt sich das Rudergerät auch als kleine Kraftmaschine benützen. Verschieden Übungen wie Bizeps-Training oder Lat-Ziehen können durchgeführt werden. Das Zubehör wird mitgeliefert.

3.Luftwiderstands-System
Dieses System simuliert ein echtes Rudergefühl. Der Widerstand wird hier durch ein Luftrad erzeugt, das sich durch die Bewegung immer weiter dreht. Wenn Sie jetzt Ihren nächsten Zug ansetzen ziehen Sie in die Bewegung des laufenden Luftrades hinein. Das ist genau der Effekt, den Sie auch beim richtigen Rudern haben, denn das Boot bewegt sich ja im Normalfall auch vorwärts. Dieses System zeichnet sich durch eine sehr fließende und ruckfreie Bewegung aus.

4.Das Wasserrad-Prinzip
Besser kann man das realistische Rudergefühl nicht simulieren. Durch einen mit Wasser gefüllten Behälter wird ein rotierendes Paddel bewegt. Den Widerstand können Sie durch die Füllmenge des Wassers variieren. Die Geräte der Firma First Degree Fitness ermöglichen durch ein 2-Kammern-System im Wassertank den Widerstand während des Trainings zu variieren. Wenn Sie dann noch das plätschern des Wassers bei jedem Zug hören und die Augen schließt, glauben Sie auf einem See zu sein.

Sicherheit

Prüfsiegel garantieren eine größtmögliche Sicherheit. Böse Überraschungen sind dadurch schon einmal so gut wie ausgeschlossen. Bei den Ruder-Geräten ist die Verletzungsgefahr zum Glück nicht allzu groß. Wichtig ist, dass die Laufrollen des Sitzes gut abgedeckt sind. Bei günstigen Modellen passiert es schnell, dass sich Ihr Trainings-Shirt zwischen Laufschiene und Führungsrollen verfängt. Alle beweglichen Gelenke sollten mit einer stabilen Abdeckung versehen sein. Die Fußschlaufen und die Fußablagen müssen einen sicheren Halt gewähren. Nur so haben sie ein sicheres Gefühl auf Ihrem Rudergerät und können sich auf das wesentliche konzentrieren. Die Seilzüge an dem der Rudergriff befestigt ist, sollten mindestens einmal im Monat auf evtl. Scheuerstellen geprüft werden. Angerissene Seilzüge unbedingt sofort erneuern.

Trainingscomputer

Der Trainingscomputer sollte unbedingt in Reichweite Ihrer Trainingsposition angebracht sein, damit Sie auch während des Trainings Ihre wichtigen Trainingsdaten verändern können. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Anzeigen groß genug sind. Durch die Ruderbewegung sind Sie während der Zugbewegung teilweise weit vom Computer entfernt. Sie sollten auch mit gestreckten Beinen noch die Anzeigen ablesen können. Der Großteil der Rudergeräte besitzt einfache Trainingscomputer, die die wichtigsten Daten wie Schlagzahl, Gesamtschläge und die Zeit anzeigen. Programme und andere Spielereien findet man nur bei den teureren Geräten wie dem Water Rower. Die Programme führen aber hier keine Steuerung aus, sondern geben lediglich zeitliche Trainingsvorgaben, da bei fast allen Rudergeräten der Widerstand nicht automatisch verändert werden kann. Eine Ausnahme bilden hier nur Rudergeräte mit einer elektrischen Wirbelstrombremse. Grundsätzlich sind speziell beim Rudergerät Programme auch nicht wirklich wichtig. Das Training sollte einfach durch Überprüfung des Trainingspulses manuell angepasst werden.

Pulsmessung

Von einem Ohrclip als Pulsmessung raten wir aus bekannten Gründen ab. Einzig sinnvoll ist auch hier die telemetrische Herzfrequenzmessung. Ein Brustgurt, der drahtlos über Infrarot die Pulsdaten an das Gerät sendet. Im Fitnessgerät sollte bereits ein POLAR-Empfänger integriert sein. Zur Not tut es auch eine Pulsuhr die man am Handgelenk oder am Zug-Griff befestigt.