Boxsack Boxsäcke
Boxsäcke und andere "Schlagopfer"
Boxsack
Die meisten Menschen würden auf die Frage, was das wichtigste Boxgerät ist, antworten: der Boxsack. Er ist wohl das bekannteste und wohl auch am meisten genutzte Trainingsgerät für Fitness- und Wettkampfboxer. Der Hauptnutzen ist, dass er den menschlichen Gegner ersetzt, da er ihm in Größe und Umfang sehr ähnelt. Man kann am Boxsack alle Schlagvarianten und Schlagkombinationen trainieren. Dank seines recht hohen Eigengewichts von bis zu 40 kg ist der Boxsack auch hervorragend geeignet für die Verbesserung der Schlagkraft. Von Kampfsportlern, die asiatische Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo, Kickboxen, etc. ausüben, wird der Boxsack nicht nur zum Üben von Schlagtechniken, sondern auch für das Training der Kicks (Treffer mit dem Fuß) genutzt. Dies ist für den Fitnessboxer eine willkommene und sinnvolle Ergänzung zum Boxtraining. Wichtig hierbei ist, dass das Kicktraining nicht mit Schuhen absolviert wird, da diese das Außenmaterial des Boxsackes beschädigen können.
Die Qualität eines Boxsackes wird maßgeblich durch das Material der Außenhülle geprägt. Deshalb verwendet man hierfür meist nur extrem hochwertige und strapazierfähige Materialien, wie Rindsleder, Dull-Kunstleder, Canvas-Segeltuch und Parashoot-Nylon. Als Füllmaterial werden sehr kleine Stoffreste verwendet, die mit sehr hohem Druck in den Sack gepresst werden, um eine optimale Dichte des Füllmaterials zu erreichen. Die Kombination aus hochwertigen Außenmaterialien und optimalen Füllmaterial sorgt für eine lange Lebensdauer, dauerhafte Form und eine optimale Schlagpolsterung.
Praxis-Tip- Die Füllung:
Häufig wird man im Verkauf mit der Frage nach ungefüllten Boxsacken konfrontiert. Dass wir in unserem Sortiment weitestgehend auf ungefüllte Boxsäcke verzichten, hat seinen guten Grund. Die meisten Kunden würden beim Befüllen eines Boxsackes auf Sand zurückgreifen, denn es ist fast unmöglich die benötigte Füllmenge an Stoffresten zu besorgen, da die einzelnen Stoffstücke nicht größer als 1 bis 2 cm sein sollten.
Folgende Gründe sprechen gegen eine Füllung mit Sand:
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Das Eigengewicht des Boxsackes wird bei einer Befüllung mit Sand sehr hoch, teilweise zwischen 60 und 70 kg. Dies hat zur Folge, dass die Nähte extrem strapaziert werden.
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Sand zieht mit der Zeit Feuchtigkeit, dadurch wird das Gewicht zusätzlich erhöht.Durch die Feuchtigkeit nimmt die Dichte des Sandes deutlich zu und die Füllung wird extrem hart. Beim Schlag hat man das Gefühl, dass man auf eine Betonwand schlägt.
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Durch das hohe Eigengewicht der Füllung kann der Boxsack seine ursprüngliche Form nicht halten, über kurz oder lang entsteht eine Tropfenform.
Doppelendball
Bei dem Doppelendball handelt es sich um einen, mit einer Ventilblase (ähnlich einem Fußball) ausgestatteten Kunstlederball, der mit Luft gefüllt wird. Der Ball wird mittels zweier elastischer Bänder an Decke und Fußboden befestigt. Wer nicht unbedingt in seinen Fußboden ein Loch bohren möchte, kann das untere Seil auch an einen schweren Gegenstand, zum Beispiel an einer 20 kg Hantelscheibe befestigen. Mit dem Doppelendball trainiert man sein Reaktionsvermögen und kann seine Schläge koordinieren. Die schnellen Eigenbewegungen des Balles simulieren einen imaginären Gegner, dem es auszuweichen gilt. Es werden also Reaktion, Koordination, Gleichgewichtssinn und Reflexe trainiert. Da er relativ wenig Gewichtsmasse hat, eignet sich der Doppelendball nur bedingt zur Verbesserung der Schlagkraft.
Maisbirne
Das Aussenmaterial der Maisbirne besteht aus einem tropfenförmigen Kunstleder-Sack, in dem sich ein mit Mais, Sand, etc. zu befüllender Leinensack befindet. Mit einem Gewicht von 5 bis 15 kg ist sie um
ein vielfaches leichter als ein Boxsack. Die Aufhängung erfolgt an einem Seil in ungefährer Kopfhöhe. Das Seil sollte so lang gewählt werden, dass die Maisbirne optimal pendeln kann. Sie eignet sich hervorragend zum Training von Schlag- und Bewegungsschnelligkeit sowie zum Erlernen verschiedener Schlagtechniken, wie zum Beispiel Haken zum Kopf, Geraden und Schlagkombinationen. Des weiteren kann man an der Maisbirne das Ausweichen und Pendeln, sowie das Entwickeln des Distanzgefühls optimal erlernen und trainieren. Durch die verschiedenen Richtungen und Schwunglängen der Maisbirne wird zusätzlich die Koordination von Schlägen und Beinarbeit trainiert.
Speedball
Dieses Boxtrainingsgerät fördert das Training der Schlagkoordination und verbessert die Kondition. Zusätzlich wird die Nacken- und Schultermuskulatur optimal trainiert. Der tropfenförmige Birnenball ist mit Luft gefüllt und wird mittels eines hochwertigen Drehlagers an der Plattform befestigt. Der Speedball-Apparat sollte so befestigt werden, dass sich der breiteste Durchmesser des Balles auf Augenhöhe befindet.
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