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Recumbent Bike / Liegeergometer Kaufberatung

  • Welchen Vorteil bietet Liegeergometer im Gegensatz zum herkömmlichen Ergometer?
  • Bei welchen gesundheitlichen Einschränkungen sind Recumbent Bikes empfehlenswert?
  • Sind Recumbent Bikes einfach nur bequemer oder steckt mehr hinter der Bauweise?
  • Magnetbremse oder Wirbelstrombremse, was ist besser?

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Das Liegeergometer

Die Liege-Fahrräder oder auch Recumbent-Bikes genannt kommen ursprünglich aus dem Rehabilitationsbereich. Dort werden Sie als Therapiegerät für Patienten verwendet, die im Lendenwirbelsäulen-Bereich gesundheitlich eingeschränkt sind. Durch die hohe Rückenlehne kann dieser Bereich entlastet werden und die Patienten können so schmerzfrei trainieren. Für Adipositas-Patienten (stark übergewichtig) sind diese Geräte ebenfalls ideal, da der breite Sattel eine extrem große Sitzfläche garantiert.

Leicht abgewandelt sind diese Modelle auch im Heimsport-Bereich zu finden. Hier ist der Hauptgrund einfach im höheren Sitzkomfort zu sehen. Ohne Zweifel ist das Ergometer-Training mit dem Recumbent Bike bedeutend komfortabler. Entspannter kann man beim Ausdauertraining wirklich nicht mehr sitzen. Im Vergleich zum normalen Ergometer muss man 100-200 € mehr investieren. Aber für Menschen, die entspannt beim Fernsehen trainieren möchten, sind diese Geräte einfach die beste Wahl.

 

 

Darauf sollten Sie beim Liegeergometer Test und Kauf achten:

Bremssystem

Auch bei den Recumbent Bikes werden Ergometer und Heimtrainer am Markt angeboten. Der Unterschied ist lediglich das Bremssystem. Während Heimtrainer lediglich mit einem Magnetbremssystem ausgestattet sind, werden Ergometer immer mit einer Wirbelstrombremse betrieben. Auch bei diesen Geräten gilt: Das optimale Bremssystem ist immer die Wirbelstrombremse. Sie arbeitet kraftvoller - bis zu 800 Watt. Zudem besitzt Sie den besseren Rundlauf. Die Heimtrainer mit dem Magnetbremssystem sind grundsätzlich nur Menschen zu empfehlen, die keine Kraftakte auf Ihrem Heimtrainer durchführen möchten. Bei ca. 120 Watt ist Schluss! Wer mehr über den Unterschied Magnetbremse – Wirbelstrombremse wissen möchte, der kann eine genaue Erklärung auf unserer Ergometer Seite noch einmal nachlesen.

Antrieb und Tretlager

Der Antrieb erfolgt mittlerweile bei allen Geräten mit einem Poly-V-Riemen. Er verbindet die Antriebswelle der Pedale mit der Schwungmasse. Alle anderen Antriebsarten sind mittlerweile vom Markt verschwunden. Dieser Antrieb arbeitet absolut geräuschlos und wartungsfrei.  Das Tretlager sollte mit hochgedichteten, in sich geschlossenen Industriekugellagern bestückt sein. Dadurch vermeidet man ein späteres Nachfetten wie es bei den üblichen Kugellagern früher von Zeit zu Zeit nötig war. Die Lager benötigen unbedingt einen festen und genormt gefertigten Lagersitz. Bei Massenwaren kommt es des Öfteren vor, dass der Lagersitz ungenau gearbeitet wurde und die Industrielager deshalb nicht richtig fest sitzen. Dies macht sich durch Knackgeräusche beim treten bemerkbar. Hier hilft leider auch kein tauschen der Kugellager. Sollten Sie in der Bewegung eingeschränkt sein, kann man nachträglich verstellbare Pedalarme montieren. Mit Ihrer Hilfe kann man den Pedal-Arm verkürzen und somit die maximale Beugung des Knies beeinflussen. Dieses Zubehör wird meist nach Knie-Operationen benötigt.

Sitzkomfort und Verstellmöglichkeiten

Der größte Vorteil der Liege-Fahrräder ist der sehr gute Sitzkomfort. Die Rücken-Lehne entlastet ideal den Lenden- und Becken Bereich beim Training. Achten Sie bei der Auswahl des Gerätes darauf, dass das Gerät über eine hohe Rückenlehne verfügt, die den ganzen Rücken abstützt. Lehnen aus einem atmungsaktiven Netz verhindern starkes Schwitzen im Rückenbereich und setzen sich immer mehr durch.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Wahl ist immer wieder die Position der Tretwelle zum Sitz. Einige Geräte führen oft bei übergewichtigen Leuten zu Problemen. Das ist dann der Fall, wenn die Tretwelle in etwa auf der gleichen Höhe angebracht ist wie der Sitz. In dieser Sitzposition schränken dann diverse Fettpölsterchen die Bewegungsfreiheit stark ein. Auch bei Hüftproblemen ist besonders auf eine optimale Geometrie zu achten. Ideal ist es, wenn die die Höhe der Tretwelle mindestens 10 cm tiefer liegt als der Sattel.

Bei der Sattelverstellung gibt es viele Varianten. Das mit Abstand beste System ist ein Klemmhebel unter dem Sitz. Wenn man nun diesen Hebel nach oben zieht kann man den Sitz sehr einfach nach vorne und hinten schieben. Beim Loslassen klemmt sich der Sattel automatisch wieder fest. Einfacher und bequemer geht es nicht.

Schwungmasse – Bedienung – Programme – Pulsmessung – Sicherheit

Bei diesen  Punkten gibt es bei Stand-Ergometern und Liegeergometern keinen Unterschied. Wer diesbezüglich noch weitere Informationen benötigt kann dies unter unserer Ergometer Seite noch einmal genau nachlesen.