Wird geladen...

Learningcenter

Gerätewartung

Allgemeine Pflegehinweise:

Damit Sie Ihre Kraftstation möglichst lange nutzen können, sollten Sie sie grundsätzlich immer fern von Feuchtigkeit platzieren, um eine mögliche Rostbildung zu vermeiden. 

Achten Sie auch auf eine ausreichend große Belastbarkeit des Bodens. Um den Boden vor Kratzern und anderen Nutzungsspuren zu schützen können sie auf eine Bodenschutzmatte zurückgreifen.

Kontrollieren Sie regelmäßig alle Geräteteile und den festen Sitz aller Schrauben und Verbindungen

Bei einem regelmäßigen Einsatz sollten alle 1-2 Monate alle Schraub- und Steckverbindungen, Schweißnähte, sowie die jeweiligen Sicherungseinrichtungen kontrolliert und gegebenenfalls nachgezogen werden. Auch Kabelsysteme sollten geprüft und gegebenenfalls neu gespannt werden.

Damit Ihre Kraftstation auch weiterhin einen flüssigen Bewegungsablauf hat, ist es hilfreich alle fest verbundenen und verschraubten Bauteileverbindungen mit hochwertigem Silikon- oder Graphitfett einzuschmieren. Defekte Teile sollten natürlich aus Sicherheitsgründen unverzüglich ausgetauscht werden. Zusätzlich ist es empfehlenswert 1-mal im Jahr eine Inspektion durch Fachpersonal durchführen zu lassen.

Reinigung:

Am besten wischen Sie zur Reinigung einfach nur mit einem feuchten Tuch über Ihre Kraftstation. Aggressive Reinigungsmittel müssen auf jeden Fall vermieden werden. Falls unbedingt notwendig können Sie zur Reinigung umweltfreundliche, leichte Reinigungsmittel verwenden.

Allgemeine Pflegehinweise:

Um möglichst lange etwas von Ihrem Crosstrainer/Ergometer… zu haben, sollten Sie ihn möglichst nur mit einem feuchten Tuch ohne Reinigungsmittel abwischen. Falls eine Konsole vorhanden ist, ist es ganz wichtig darauf zu achten, dass hier keine Feuchtigkeit eintritt.

Kontrollieren Sie regelmäßig alle Geräteteile und den festen Sitz aller Schrauben

Sie sollten die Gelenke und Lager Ihres Crosstrainers bei regelmäßigem Gebrauch alle 1-2 Monate prüfen und gegebenenfalls schmieren. Auch der Riemen und die Laufschieneneinheit, sowie die Bremseinheit sollten kontrolliert werden. Außerdem sollten regelmäßig alle Schrauben nachgezogen werden, um einen Fest Sitz der Teile sicher zu stellen.

Defekte Teile sollten aus Sicherheitsgründen natürlich sofort ausgetauscht werden. Zusätzlich ist es empfehlenswert 1-mal im Jahr eine Inspektion durch Fachpersonal durchführen zu lassen.

Reinigung:

Bei Hanteln ist es vollkommen ausreichend, wenn Sie sie in regelmäßigen Abständen mit klarem Wasser abwischen, um Schweiß und Hautpartikel zu entfernen. Dabei ist immer darauf zu achten, dass keine Feuchtigkeit zurück bleibt um eine Rostbildung zu vermeiden.

Lagerung:
Um Abdrücke auf dem Boden zu vermeiden ist bei Kurz- und auch bei Langhanteln die Lagerung auf einem gepolsterten Boden oder einem Hantelregal empfehlenswert.

Zur Wartung der Hantelbank sollten bei regelmäßigem Gebrauch alle 1-2 Monate alle Schrauben und Verbindungen auf Festigkeit geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden. Zusätzlich ist es hilfreich, alle fest verbundenen und verschraubten Bauteileverbindungen mit Silikon- oder Graphitfett einzuschmieren. Damit stellen Sie einen flüssigen Bewegungsablauf sicher.

Um Ihre Hantelbank zu reinigen reicht ein feuchter Lappen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser zurück bleibt, um eine Rostbildung zu vermeiden.

Allgemeine Pflegehinweise:

Schmutz sollte grundsätzlich von der Lauffläche entfernt werden. Dazu können Sie entweder einen Staubsauger oder ein feuchtes Tuch benutzen. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, dass keine Feuchtigkeit in die Konsole des Laufbandes gerät. Auf Reinigungsmittel sollten sie ganz verzichten.

Laufmatte ausrichten:

Da das Laufband üblicherweise während des Trainings von einem Bein mehr belastet wird als vom anderen, ist es erforderlich die Laufmatte in regelmäßigen Abständen neu auszurichten, damit es gerade liegt. Dazu ist es notwendig die zwei Innensechskantschrauben am hinteren Ende des Laufbandes mit jeweils einer ¼ Umdrehung festzuziehen bzw zu lösen.

Auf Folgendes sollten Sie dabei achten:

  • Drehen Sie die Innensechskantschraube nie mehr als eine ¼ Drehung auf einmal.
  • Tragen Sie keine lose Kleidung, die sich verheddern kann.
  • Lassen Sie das Laufband ohne Person mit ca. 6 km/h laufen.
  • Drehen Sie die Schrauben bis Sie den Eindruck haben, dass der Laufgurt wieder zentriert liegt.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie eine Überspannung der Laufmatte vermeiden!

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Matte wieder zentriert liegt, gehen Sie für 5 Minuten auf dem Laufband. Falls notwendig, ziehen Sie die Schrauben nach.

Ist der Abstand links zu groß:

  • Drehen Sie die linke Schraube ¼ Drehung gegen den Uhrzeigersinn zum Spannen
  • Drehen Sie die rechte Schraube um eine ¼ Drehung nach links zum Lösen.

Ist der Abstand rechts zu groß machen Sie es genau umgekehrt.

Einstellung der Spannung:

Wenn Sie bemerken, dass beim Aufsetzen des Fußes das Laufband stockt und über die Walzen rutscht ist das ein Zeichen dafür, dass die Spannung zu gering ist. Um die Spannung der Laufmatte zu erhöhen können Sie wie bei der Ausrichtung auch die Innensechskantschrauben am hinteren Ende des Laufbandes nutzen.

  • Drehen Sie in diesem Fall beide Seiten gleich stark nach.
  • Achten Sie auch hier darauf, nie mehr als eine ¼ Drehung auf einmal zu drehen.

Lauffläche schmieren:

Von Hersteller Seiten werden unterschiedliche Intervalle zur Schmierung der Laufmatte empfohlen. Kettler beispielsweise empfiehlt nach bei regelmäßiger Nutzung des Laufbandes ca. alle 100 Betriebsstunden oder alle 2 Monate oder bei Anzeige der Service-LED im Computerdisplay die Laufmatte zu schmieren, während Hammer bei 3 x 30 Minuten und je 6 km/h pro Woche nur alle 6 Monate eine Pflege vorsieht.

Als Daumenregel gilt:

Stecken Sie Ihre Hand bei abgeschaltetem Laufband unter den Laufgurt. Sollten Sie noch Silikon fühlen braucht es nicht geschmiert zu werden. Fühlt es sich jedoch trocken an, sollten Sie die Fläche mit einem Silikonspray einsprühen. Das geht wie folgt:

Stoppen Sie das Laufband mit der Naht nach oben. Heben Sie die Laufmatte von der Platte ab und sprühen Sie das Silikon von vorne nach hinten möglichst in die Mitte der Platte. Wiederholen Sie dies von der anderen Seite.

Im Anschluss sollten Sie im Zick-Zack bei geringer Geschwindigkeit über die Laufmatte gehen und so das Silikon auf der Laufmatte verteilen. Dazu können Sie auf Produkte wie das CARDIOFITNESS Geräte-Pflegemittel 400 ml Dose , Laufband-Pflegemittel zurückgreifen:

Defekte Teile sollten natürlich aus Sicherheitsgründen unverzüglich ausgetauscht werden.

Zusätzlich ist es empfehlenswert 1-mal im Jahr eine Inspektion durch Fachpersonal durchführen zu lassen.

Reinigung des Motorraums:

Zusätzlich empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen den Motorraum zu öffnen und auszusaugen.

Schiene und Sitz reinigen:

Bei Rudergeräten sollten die Monoschiene und der Rollsitz regelmäßig abgewischt werden, um einen flüssigen Lauf sicherzustellen. Am besten benutzen Sie dazu nur klares Wasser. Meistens ist es ausreichend mit einem feuchten Tuch über die Schiene zu reiben. Wenn es wirklich notwendig ist, können Sie zusätzlich etwas Seife verwenden. Auf keinen Fall sollten Sie chemische, gebleichte Reinigungsmittel oder Scheuer-Mittel benutzen. Auch in den Computer darf dabei keine Flüssigkeit gelangen.

Kette schmieren:

Als Daumenregel gilt: Alle 50 Betriebsstunden sollte die Kette geölt werden. Dazu eignen sich 1 Teelöffel Mineralöl oder auch 20 W Motorenöl. Einfach auf ein Tuch geben und entlang der Kette reiben. Auch die Kette darf auf keinen Fall mit Reinigungsmitteln gesäubert werden.

Zugseil kontrollieren:

Auch die Zugeinheit sollte in etwa alle 50 Betriebsstunden auf Verschleißerscheinungen kontrolliert werden. Ziehen Sie den Griff dazu vollständig heraus.

Wenn ein Windrad vorhanden ist sollte kontrolliert werden, ob sich hier Staub gesammelt hat. Zusätzlich sollten alle Schrauben und Verbindungen aus Festigkeit geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden.

Bei intensivem Gebrauch sollten alle 1 bis 2 Monate Schrauben und Verbindungen auf Festigkeit geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden. Dies gilt insbesondere für Griffbügel und Trittplattenbefestigungen.

Damit Ihr Stepper nach intensivem Gebrauch nicht anfängt zu quietschen, kann ein Schmierfett benutzt werden. Das besteht meistens aus Silikon oder Graphitfett.

Ansonsten bedürfen Stepper keiner gesonderten Pflege, sondern können einfach wie andere Trainingsgeräte auch bei leichter Verschmutzung mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Bei Körperanalysewaagen ist es wichtig, dass sie richtig gelagert werden. Dazu sollten direkte Sonneneinstrahlung, starke Temperaturschwankungen, feuchte Orte, große Staubmengen, Feuernähe bzw. Stellen, wo Vibrationen oder Stöße auftreten, vermieden werden. Vor dem Wiegen sollte sichergestellt werden, dass sich die Körperanalysewaage auf waagerechtem und stabilem Untergrund befindet.

Zusätzlich sollten regelmäßig die Sensoren und Elektroden visuell auf Schäden überprüft werden und falls vorhanden Befestigungsschrauben geprüft und nachgezogen werden. Verunreinigungen können einfach mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Bei Pulsuhren sollte ganz einfach darauf geachtet werden, dass sie insofern man sie nicht immer am Handgelenk trägt, nach dem Gebrauch kühl und trocken gelagert werden. Auch beim Aufladen muss darauf geachtet werden, dass die ganze Pulsuhr trocken ist.

Nach dem Training ist es hilfreich, dass Gerät und das Armband einmal mit einem feuchten Tuch und gegebenenfalls etwas Seife abzuwischen. Dies gilt vor allem dann wenn Sie im Schwimmbad in gechlortem Wasser genutzt wurde aber natürlich nur bei wasserdichten Pulsuhren.

Um ein angenehmes Tragen auf der Haut sicherzustellen, sollten die Pulsuhren außerdem immer von Cremes und anderen Pflegemitteln ferngehalten werden bzw. Rückstände entfernt werden. Bei dem Auftragen von Cremes also am besten die Uhr ausziehen und warten bis die Creme eingezogen ist.

Bei Vibrationsplatten sollten die pulverbeschichteten Oberflächen einfach mit einem trockenen und die Gummiteile mit einem leicht feuchten Lappen abgewischt werden. Zusätzlich können die Gummiteile bei Abnutzungsspuren mit einer Gummi-Pflege behandelt werden. Dies ist bei optisch guter Verfassung nicht notwendig.

Bei Sprossenwänden sollte der feste Sitz aller Schrauben und Verbindungsteile auf Festigkeit geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden. Falls in der Wand verankert sollte vor allem diese am besten vor jedem Gebrauch auf Ihren festen Sitz geprüft werden.

Wie bei den meisten anderen Trainingsgeräten, sollten Sie auch beim Skilanglauftrainer alle Schrauben und Verschlüssen auf einen festen Sitz prüfen und sie gegebenenfalls nachziehen. Bei Verunreinigungen können Sie den Ski-Erg einfach mit einem feuchten Tuch abwischen.

Seile aufdrehen

Um einen frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Seile weiterhin einen flüssigen Lauf haben, sollten Sie regelmäßig prüfen, dass die Seile nicht verdreht sind und sie gegebenenfalls aufdrehen. Dies geht wie folgt:

  1. Ziehen Sie die Griffe, soweit wie möglich.
  2. Halten Sie die Seile nah an der oberen Halterung, damit sie frei hängen und sich ausdrehen können.
  3. Streifen Sie mit der Hand bis zum Ende jedes Seils, um es auszudrehen.
  4. Bringen Sie die Griffe in die Ausgansposition zurück.
  5. Widerholen Sie den Vorgang 2 x mal.

Griffe und Riemen untersuchen und gegebenenfalls reinigen

Die Riemen sollten regelmäßig auf Verschleißerscheinungen geprüft werden, besonders im Verbindungspunkt zum Griff. Bei übermäßigem Ausfransen sollte es ersetzt werden. Zur Reinigung sollte bei Bedarf einfach eine milde Seife oder wenn ausreichend einfach ein feuchtes Tuch verwendet werden.

Die Seile sollten etwa alle 50 Betriebsstunden auf Verschleiß überprüft werden

Als Daumenregel gilt: alle 50 Betriebsstunden oder auch 500,000 m sollten die Seile und auch das Gummiseil visuell auf Abnutzung überprüfen. Dazu können Sie das Griffseil heraus-ziehen und begutachten. Zur Inspektion der Seile unter der Abdeckung muss das untere Teil der hinteren Abdeckung entfernt werden, indem Sie die Schrauben entfernen. Dadurch werden das Gummiseil und das Seil, das um das Schwungrad gewickelt ist freigelegt und können ebenfalls auf übermäßigen Gebrauch untersucht werden. Als Daumenregel gilt auch hier: Etwas „Flaum“ auf der Oberfläche ist normal, aber sobald die weißen Fasern freiliegen, sollte das Seil sofort ausgetauscht werden.

Windradgehäuse von Staub befreien

Das Windradgehäuse kann geöffnet werden, indem Sie die Schrauben entfernen. Anschließend können Sie angesammelten Staub und Fusseln entfernen, damit der Luftwiderstand nicht eingeschränkt wird.

Um die Sicherheit Ihres Kindes bei Benutzung zu gewährleisten, sollten Sie kurz vor jeder Benutzung die Schrauben auf einen festen Sitz prüfen und gegebenenfalls nachziehen.

Kontrollieren Sie alle Schraubverbindungen regelmäßig auf einen festen Sitz. Wieder gelöste Sicherheitsmuttern werden wegen Zerstörung der Klemmsicherung unbrauchbar und müssen ersetzt werden. Die Tischtennisplatten sollten auf Dauer keiner übermäßigen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Falls Sie sich deshalb verziehen, können Sie sie einige Tage umgedreht auf einen ebenen Untergrund legen. Auch übermäßige Nässe und Feuchtigkeit sollten nicht als wetterfest gekennzeichnete Tischtennisplatten nicht ausgesetzt werden.

Bei Trampolinen müssen die Gummiseile nachgezogen werden. Bei Klappbeinen sollten diese dazu eingeklappt werden. Bei Schraubbeinen müssen diese abgeschraubt werden. Anschließend wird der Randbezug abgezogen. Zum Nachspannen benötigen Sie einen Gabelschlüssel und einen konisch geformten Kugelschreiber. Ausgehen von der Seilklemme können Sie dann Stück für Stück das Gummikabel durch die Schlaufen der Matte ziehen.

  1. Schrauben Sie die Beine ab / klappen Sie die Beine ein.
  2. Entfernen Sie den Randbezug.
  3. Halten Sie das Gummikabelstück mit der Seilklemme am Rahmen fest.
  4. Ziehen Sie mit der anderen Hand das Kabel parallel zum Mattenrand durch die Schlaufe.
  5. Halten Sie das Kabel fest, damit es nicht zurückrutscht.
  6. Drücken Sie das Kabel in Richtung Matte.
  7. Spannen Sie das Kabel Stück für Stück nach, bis Sie wieder an der Seilklemme angekommen sind.
  8. Arretieren Sie in der letzten Schlaufe das Kabel mit einem Kugelschreiber durch die Schlaufe.
  9. Lösen Sie eine Mutter der Seilklemme und ziehen Sie das Kabel durch die Seilklemme bis es auf Spannung ist. Ziehen Sie die Mutter wieder fest.
  10. Das Gummiseil sollte gleichmäßig im Abstand zwischen Rahmen und Matte liegen.
  11. Ziehen Sie den Randbezug wieder zurück.

Damit das Trampolin nicht nach intensivem Gebrauch anfängt zu quietschen, kann mit einem Pinsel ein Spezial-Öl auf die Feder und Stahlbügel aufsprühen. Auch bei Trampolin sollte grundsätzlich auf einen festen Sitz der Schrauben und Verbindungen geachtet werden.

Wissenschaftliche Studien

Körperliche Aktivität erhöht die Lebenserwartung

Quelle: Prävention und Erhöhung der Lebenserwartung durch körperliche Aktivität (2013, Reimers et al.)

Weltweit sind etwa 10 % aller Todesfälle der Ursache „Bewegungsmangel“ zuzuschreiben. Würden diejenigen, die bisher in Deutschland körperlich inaktiv sind, täglich mindestens 15–30 Minuten zügig zu Fuß gehen, würde die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung etwa um ein halbes Jahr steigen. Aus den Studienergebnissen ist abzuleiten, dass regelmäßige körperliche Aktivität, unter Berücksichtigung von Störfaktoren, das Leben durchschnittlich um 3–4 Jahre verlängert.

Körperliche Aktivität bei Depressionen

Quelle: Physical Activity and Incident Depression: A Meta-Analysis of Prospective Cohort Studies. (2018, Schuch et al.)

In dieser Metaanalyse wurden mithilfe großer medizinischer Datenbanken 49 Studien zum Thema körperliche Aktivität und Depression analysiert. Insgesamt gab es rund 276000 Testpersonen und 1837794 Personenjahre, die untersucht wurden. . Im Vergleich zu Menschen mit geringer körperlicher Aktivität hatten diejenigen mit hoher körperlicher Aktivität eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine Depressionserkrankung. Gleichzeitig hatte Bewegung eine schützende Wirkung gegen das Auftreten von Depressionen bei Jugendlichen, Erwachsenen und auch bei älteren Menschen. Diese Ergebnisse konnten länderübergreifend festgestellt werden und belegen, dass Bewegung unabhängig von Alter und geografischer Lage bei Depressionen präventiv wirken kann.

Sport gegen Alzheimer

Quelle: Total daily physical activity and the risk of AD and cognitive decline in older adults. (2012, Buchman et al.)

In dieser Studie wurde über 10 Tage die körperliche Aktivität 719 gesunder Personen (76 Prozent davon Frauen im Alter von durchschnittlich 87 Jahren) mithilfe von Akzelerometern gemessen. Von den Testpersonen entwickelten fast 10 Prozent in den folgenden Jahren eine Demenz, wobei diejenigen mit einer niedrigen körperlichen Aktivität ein 2,3-Mal so hohes Risiko für die Demenzerkrankung aufwiesen. Folglich scheint das Ausmaß der körperlichen Aktivität einen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko einer Alzheimer-Demenz zu haben.

Weitere Quellen zum Thema Bewegung:

Die Auswirkungen von Ausdauertraining auf den Blutdruck

Quelle: Der Einfluss eines aeroben Ausdauertrainings auf die Blutdruckvariabilität. (2018, Werner et al.)

Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Auswirkung eines 8-12 Wochen dauernden aeroben Ausdauertrainings auf die Blutdruckvariabilität. 72 Patienten wurden in eine Trainingsgruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Trainingsgruppe absolvierte drei Mal wöchentlich ein Gehtraining auf dem Laufband (30-45 Minuten). Es erfolgte bei allen Patienten eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung sowie eine Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraumes. Letztere erfolgte durch eine Spiroergometrie, eine Methode bei der der Sportler eine Atemmaske trägt und anhand der Atemluft Messwerte

erzielt werden. Untersucht wurden hauptsächlich die Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das Verhalten des systolischen und diastolischen Blutdrucks am Tag, in der Nacht sowie über 24 Stunden.

Die Ergebnisse belegen, dass regelmäßiges aerobes Ausdauertraining den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant senkt und gleichzeitig die körperliche Leistungsfähigkeit signifikant steigert. Somit kann Ausdauersport (speziell das aerobe Training) als blutdrucksenkend eingestuft und als Therapieansatz im Bereich des Herzkreislaufsystems gut genutzt werden.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Ausdauertraining wird auch von der Metaanalyse von Cornelissen et al. bestätigt, in welcher 15 kontrollierte-randomisierte Studien mit insgesamt 633 Teilnehmern untersucht wurden. Auch hier lies sich eine signifikante Verminderung des Blutdrucks tagsüber feststellen.

Quelle: Endurance exercise beneficially affects ambulatory blood pressure: a systematic review and meta-analysis. (2013, Cornelissen et al.)

Kraftausdauertraining und Rückengesundheit

Quelle: Physio Aktiv Rückenstudie 2018: Effekte eines Kraft-Ausdauer-Zirkeltrainings bei unspezifischem Rückenschmerz (2018, Baum et al.)

Medical fitness and healthcare (6Fit 100a P5212) S.70

Deutschlandweit wurden 1147 Testpersonen mit Rückenschmerzen in die Untersuchung eingebunden. Über 8 Wochen wurde in einem Kraft-Ausdauer Zirkelsystem zwei Mal pro Woche trainiert. Dieser Zirkel bestand aus folgenden Kraftübungen: Rudern, Bankdrücken, Kniestrecken, Kniebeugen, Rückenstrecken und Bauchbeugen sowie kurze Belastungsintervalle an zwei Ausdauergeräten. Außerdem gab es zwei freie Rotationsübungen mit dem Thera-Band. Schon nach den 8 Wochen trat bei den Teilnehmern eine deutliche Rückenschmerzreduktion ein, teilweise bis zu 80%. Zusätzlich zur Verminderung dieser Beschwerden steigerte sich die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Probanden signifikant. Aus diesem Grund zählt Bewegung, insbesondere Kraftausdauertraining, im Bereich der Rückengesundheit als unabdingbare Maßnahme.

Bestätigt werden diese Ergebnisse durch eine amerikanische Studie mit ähnlichem Studiendesign, in der regelmäßiges Training in Kombination mit Aufklärungsgesprächen ebenfalls zu einer Schmerzreduktion im Rückenbereich führte.

Quelle: A trial of an activating intervention for chronic back pain in primary care and physical therapy settings (2004, Korff et al.)

Die Effekte von Kettlebell Training auf die aerobe Kapazität

Quelle: Effects of Kettlebell Training on Aerobic Capacity (2015, Falatic et al.)

Das Training mit der Kettlebell ermöglicht ein intensives Kraft(ausdauer)training für den ganzen Körper und wird in dieser Studie aus Amerika im Zusammenhang mit der aerobe Kapazität untersucht. Die aerobe Kapazität gibt das maximale Sauerstoffaufnahmevermögen pro Zeiteinheit einer Person an. Grundlage dafür ist der aerobe Stoffwechsel in der Muskulatur, welche gerade bei körperlicher Belastung ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden muss. Top-Athleten weisen also eine hohe aerobe Kapazität auf. In der Studie waren 17 weibliche Fußballspieler der National Collegiate Athletic Association Division im durchschnittlichen Alter von 19 Jahren die Testpersonen. Zu Beginn der Untersuchung wurde der maximale Sauerstoffverbrauch der jungen Frauen bestimmt, wonach sie dann in zwei Gruppen eingeteilt wurden: Eine Kettlebell-Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe mit einem Training ohne Kettlebell und Alternativübungen. Beide Gruppen trainierten über einen Zeitraum von 4 Wochen 3 mal wöchentlich zusätzlich zu ihrem Kraft-und Konditionsprogramm außerhalb der Saison. Bei der Kettlebell-Interventionsgruppe konnte nach dem Testzeitraum eine signifikant verbesserte aerobe Kapazität festgestellt werden. Darauf aufbauend kann das Kettlebelltraining ebenfalls zur Aufrechterhaltung oder Verbesserung herzkreislaufbetreffender Gegebenheiten empfohlen werden.

Krafttraining und Bluthochdruck

Quelle: Effect of resistance training on resting blood pressure: a meta-analysis of randomized controlled trials (2005, Cornelissenat al.)

In dieser Meta-Analyse wurden die Auswirkungen von Krafttraining auf den Ruhe-Blutdruck von gesunden Erwachsenen untersucht. Die Untersuchung fand auf Basis von 9 randomisierten-kontrollierten Studien statt, mit einer Teilnehmerzahl von insgesamt 341. Im Zentrum aller Einzelstudien stand ein regelmäßiges Krafttraining als einzige Intervention. Die Ergebnisse der Analyse dieser Studien deuten darauf hin, dass sich ein Krafttraining moderater Intensität positiv auf den Blutdruck auswirkt und bei der Prävention und Bekämpfung von Bluthochdruck als Therapievariante eingesetzt werden kann.

Weitere Quelle zum Thema Kraft:

Faszientraining

Quelle: Is Self Myofascial Release an Effective Preexercise and Recovery Strategy? A Literature Review (2015, Allison Schroeder, Thomas Best)

In diesem systematischen Review wird der Effekt von Selbstmassage und diversen Faszientrainings untersucht, hauptsächlich unter Benutzung einer Faszienrolle. Auch wenn die einzelnen Studienprotokolle und die beanspruchten Muskelgruppen der neun Studien variieren, konnte ein positiver Einfluss der Massage auf den Bewegungsumfang, die Schmerzen und Müdigkeit nach einem Training festgestellt werden.

EMS-Training

Quelle: Effects of an electrostimulation training program on strength, jumping, and kicking capacities in soccer players. (2010, Billot et al.)

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss eines 5-wöchigen Elektrostimulationstrainingsprogramms (EMS) auf die Muskelkraft, Schießgeschwindigkeit, Sprint und Vertikalsprungleistung von Fußballspielern. 20 Amateur-Fußballspieler nahmen als Probanden an der Studie teil, 10 wurden der elektrostimulierten Gruppe und die restlichen 10 der Kontrollgruppe zugewiesen. Die Elektrostimulation wurde über 5 Wochen auf die vordere Oberschenkelmuskulatur – genauer gesagt den Quadrizepsmuskel - angewandt. Die Testpersonen wurden vor, während und nach dem Trainingsprogramm getestet. Die Ergebnisse bestätigten eine Zunahme der isometrischen und exzentrischen maximalen Kniestreckmomente und ebenfalls einen Anstieg der Ballgeschwindigkeitsleistung ohne Anlauf nach dem EMS-Training. Durch das EMS-Training hatten sich exzentrische, isometrische und konzentrische Drehmomente und Ballgeschwindigkeiten bereits nach den 5 Wochen deutlich verbessert.

Nahrungsergänzungsmittel

Quelle: Effects of whey protein and resistance exercise on body composition: a meta-analysis of randomized controlled trials. (2014, Miller at al.)

Das Ziel dieser Meta-Analyse war die Auswirkung von Molkeprotein auf das Körpergewicht und die Körperzusammensetzung, teilweise in Kombination mit Krafttraining, zu untersuchen. Dazu wurden 14 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 626 erwachsenen Teilnehmern analysiert. Die Studien wurden in 2 verschiedene Gruppen eingeteilt. In Gruppe 1 wurde das Molkeprotein als Ergänzung ohne Ernährungsumstellung und in Gruppe 2 Gruppe als Ersatz für andere Kalorienquellen verzehrt. Diese beiden Gruppen wurden im Anschluss separat meta-analysiert.

Das Körpergewicht und das Körperfett wurden in Gruppe 2 signifikant gegenüber dem Ausgangswert reduziert. In den Zwischengruppenanalysen waren die Effekte von Molkeprotein im Vergleich zu Kohlenhydraten günstiger für die Körperkomposition als andere Proteinquellen als Molke, obwohl die Ergebnisse keine statistische Signifikanz erreichten. Außerdem zeigten Ergebnisse der Untergruppenanalysen einen statistisch signifikanten Anstieg des Lean Body Mass, eine Bezeichnung für das Gewicht von fettfreier Körpermasse, bei Studien, die neben der Molkeprotein-Supplementierung auch Krafttraining in ihrem Programm integrierten.

Weitere Quellen zum Thema Lifestyle: