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Freie Gewichte oder geführtes Krafttraining?

Die Vorteile von Großgeräten.

Bei einem Krafttraining an Großgeräten wird die Bewegung stets geführt, sodass die Ausführung meist perfekt gesteuert wird. Dies ist beispielsweise in der Therapie nach orthopädischen Verletzungen, für Trainingsanfänger oder bei einem Training, bei dem isoliert ein bestimmter Muskel beansprucht werden soll, von großem Vorteil. Das Verletzungsrisiko wird an diesen Geräten minimiert und eine klar definierte Muskelgruppe effektiv gekräftigt. Für die Brustmuskulatur eignet sich beispielsweise die Brustpresse, für den Rückenbereich der Latzug und für die Beinmuskulatur die Beinpresse. Neben zahlreichen weiteren Geräten macht es für ein Training in den eigenen vier Wänden jedoch Sinn, mehrere Kraftmaschinen platzsparend in einer Multikraftstation zu kombinieren. Dadurch genügt Ihnen ein einziges Gerät, um problemlos ein intensives Ganzkörpertraining zuhause durchführen zu können.

Was macht die Übungen mit freien Gewichten so effektiv für unseren Körper? Im Gegensatz zu geführtem Krafttraining an Großgeräten erlauben freie Gewichte dem Körper mehr Bewegungsmöglichkeiten, sodass ganze Muskelketten gleichzeitig trainiert werden können – auch bekannt als funktionelles Training. Das heißt, dass gleichzeitig diverse Muskelgruppen aktiv an einer Übung beteiligt sind und so der ganze Körper involviert werden kann. Speziell der Core - also der Körperkern bzw. die Rumpfmuskulatur – kann von solch einem Training profitieren. Voraussetzung dafür: die richtige Ausführung der Bewegung. Wird eine Übung falsch oder unsauber durchgeführt, erhöht das das Verletzungsrisiko deutlich. Deshalb ist es wichtig, mit leichten Gewichten oder sogar ganz ohne zu beginnen, sodass die reine Bewegung fehlerfrei erlernt werden kann. Erst dann sollte das Gewicht erhöht werden. Ziehen Sie bei Unsicherheiten auch gerne einen Fachmann zu Rate!

 

Die Kettlebell

Eine Kettlebell kann zwischen 4 und 50 Kilogramm schwer sein und ist ein Kugelgewicht mit einem Henkelgriff für besseren Halt. Der Henkelgriff ist der entscheidende Unterschied zur Hantel und ermöglicht eine facettenreiche Übungsauswahl. Durch die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten reicht bereits eine einzige Kettlebell aus, um durch Schwingen, Heben, Stemmen oder Stoßen des Gewichts, den ganzen Körper zu kräftigen. So wird nicht nur die Kraft verbessert, sondern auch die Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Vor allem bei Hüfte, Rumpf und Schultern verhilft dieses Trainingsgerät zu mehr Stabilität, was auch im Alltag enorme Vorteile mit sich bringt. Durch komplexe Übungen, die den ganzen Körper beanspruchen, wird außerdem die inter- und intramuskuläre Koordination, also die Ansteuerungsfähigkeit eines einzigen Muskels sowie die mehrerer Muskeln im Zusammenspiel verbessert. Eine Trainingseinheit mit der Kettlebell kann so gut wie überall durchgeführt werden, vor allem zuhause ist sie aufgrund von Platz-und Kostengründen ein sehr praktisches Trainingsgerät.

Die Hantel

Genauso platzsparend ist das Training mit der Hantel, welches ebenfalls bequem ortsungebunden durchgeführt werden kann. Besonders praktisch sind Kurzhanteln mit abnehmbaren Gewichten. So spart man sich nicht nur immense Kosten, sondern auch viel Platz. Wie bei einer Kettlebell reicht ebenfalls schon eine einzige Hantel, um eine Vielzahl von Übungen für den gesamten Körper durchführen zu können. Und trotzdem kann man auch gezielte Muskelgruppen mit diesem Trainingstool ansprechen. Als Beispiel dient das Bankdrücken, welches hauptsächlich den großen Brustmuskel kräftigt und die Beine außenvor lässt.

Neben geführten Großgeräten finden beide Arten von freien Gewichten, die Kettlebell sowie die Hantel, in einem Krafttraining gleichermaßen ihre Daseinsberechtigung. Lediglich nach Erfahrung, Trainingsgrad und Ziel des/der Trainierenden wird unterscheiden, welches Trainingsgerät sich Griffsituation besser eignet.

Mein Tipp: Gerade mit der Kettlebell werden gerne Schwung- und Reißübungen durchgeführt. Können Sie das Gewicht nicht sicher stabilisieren, gehen Sie ein hohes Verletzungsrisiko ein. Auch hier sollten Sie also darauf achten, nicht mit zu hohen Gewichten zu starten.

Infografiken & Checklisten

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