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Partnerworkouts

Fehlt Ihnen manchmal die Motivation sich für Sport aufzuraffen? Würden Sie sich, anstatt die Laufschuhe zu schnüren, vielleicht lieber mit einer Freundin treffen? Darauf eine Gegenfrage: Wieso das Ganze nicht miteinander verbinden? Ein Training zu zweit bietet Abwechslung, steigert den Spaßfaktor und fördert die Motivation. Ausreden sind nicht mehr erlaubt. Dabei geht es nicht darum, sich ständig zu messen, sondern sich lediglich gegenseitig zu unterstützen und ans Limit zu pushen. Zudem sorgt ein Partnerworkout durch ein gemeinsames Ziel für neue Herausforderungen und fördert die Kreativität in der Übungsauswahl. Den Trainingsvarianten im Partnerworkout sind keine Grenzen gesetzt. Zwei meiner liebsten Trainingsarten möchte ich Ihnen jetzt etwas genauer vorstellen.

Mein persönlicher Favorit beim Partnerworkout ist der Medizinball. Dabei ist es relativ einfach, Übungen zu finden, die Sie beide weiterbringen, da sich der Medizinball für fast alle Muskelgruppen einsetzen lässt. Speziell der Rumpf kann von einem Medizinball-Workout profitieren. Übungen, wie das Zupassen des Balles aus einem festen Stand im Stehen (kräftigt Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur) oder im Sitzen (stabilisiert den Rumpf und kräftigt Bauch und Hüftbeuger) klingen zwar recht simpel, sind aber äußerst effektive Übungen, da der gesamte Körper angesprochen und aktiviert wird. Der Vorteil an diesen schweren Bällen: verschiedene Gewichte versprechen einen kontinuierlichen Kraftaufbau.

Auch ein Training mit Widerstandsbändern (Resistance bands) ist zu zweit wesentlich spannender als alleine. Die elastischen Bänder verlangen nach einer ständigen Körperspannung und sind variabel einsetzbar. Am einfachsten ist es, wenn eine Trainingspartnerin das Band an Ort und Stelle hält und die andere gegen den erzeugten Widerstand der Partnerin arbeitet. Das kann zum einen für den Oberkörper im Stand passieren, indem mit den Armen an am Band gezogen wird (klassisches Rudern), zum anderen können auch die Beine durch Laufen auf der Stelle, vorwärts, rückwärts oder seitwärts, gefordert werden. Alle Bewegungsrichtungen sind möglich. Und das Beste: Durch die permanente Körperspannung, die benötigt wird, um den Widerstand des Bandes zu überwinden, wird auch der Rumpf kontinuierlich mitgekräftigt.

Doch die Widerstandsbänder haben nicht nur den Vorteil, dass sie sich perfekt für ein Training zu zweit eignen, sie sind zudem äußerst platzsparend und passen in jeden Rucksack. Dieser praktische Transport lässt euch auch im Urlaub keine Ausreden mehr finden, nicht zu trainieren. Schnell wird so auch der Garten oder Park zum Outdoor Gym.

Aufgrund der verschiedenen Stärken/Spannungen der Widerstandsbänder ist es außerdem einfach, die Trainingsintensität zu dosieren und das Training kontinuierlich zu erschweren. Dadurch eignen sich die Bänder für Sporteinsteiger, wie auch Topathleten.

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